Das veränderte oder fehlende Protein ersetzen

Alpha-1: die Therapie der Lungenkrankheit

Wenn die Folgen des Alpha-1-Antitrypsin-Mangels bereits zu einem bestimmten Verlust der Lungenfunktion und zur Entwicklung starker Atembeschwerden geführt haben, kann es sinnvoll und notwendig sein, das fehlende Alpha-1-Antitrypsin bei Ihrem Patienten künstlich zu ersetzen. Durch die Therapie kann der Abbau des Gewebes in den Lungenbläschen und damit die Verschlechterung verlangsamt werden.3

Geheilt ist die Krankheit allerdings nicht3 – der Körper kann das fehlende Protein weiterhin nicht selbst produzieren. Aus diesem Grund ist es notwendig, die Ersatztherapie lebenslang durchzuführen.

In einer Ersatztherapie erhält der Patient in der Regel ein Mal pro Woche per Infusion konzentriertes Alpha-1-Antitrypsin aus dem Blut gesunder Menschen zugeführt.3 Die Kosten der Therapie werden von den gesetzlichen und privaten Krankenkassen übernommen.

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Präventive Maßnahmen

Therapie-möglichkeiten

Quellen

3 Konietzko N. Pneumologie 2005; 59: 36–68.