Der Lungenerkrankung Alpha-1-Antitrypsin-Mangel auf die Schliche kommen

Um die Patienten in Ihrer Praxis optimal zu diagnostizieren und den AATM schnellstmöglich von einer COPD zu unterscheiden, stehen Ihnen verschiedene Testmöglichkeiten zur Verfügung.

Der AlphaKit® QuickScreen

Der AlphaKit® QuickScreen: zur Diagnose der Lungenerkrankung Alpha-1

Mit dem kostenfreien Schnelltest AlphaKit® QuickScreen lässt sich nach nur 15 Minuten der größte Risikofaktor für einen Alpha-1 ausschließen. Der Test ist genau, einfach und man braucht dafür nicht mehr als ein paar Tropfen Blut, das aus dem Finger oder Ohrläppchen entnommen wird. Kann das fehlerhafte Schutzeiweiß mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht ausgeschlossen werden (positives Testergebnis), ist eine weiterführende Diagnose, u. a. die Serumspiegelbestimmung, nötig. Der Arzt kann sie entweder selbst durchführen oder den Patienten an ein spezialisiertes Alpha-1-Center überweisen, wo der Patient ebenfalls durch einen Arzt getestet werden kann.

Die Bestimmung des Serumspiegels

Mithilfe einer herkömmlichen Bestimmung der Alpha-1-Antitrypsin-Menge (AAT-Menge) im Blutserum kann das Ergebnis des Schnelltests bestätigt werden. Ist der Wert erniedrigt (< 35 % des Labornormwertes), sollte untersucht werden, welcher Gendefekt vorliegt. Ob außer diesem Defekt Gründe für die veränderte Proteinmenge vorliegen könnten, wird ebenfalls untersucht. Die Analyse dauert mindestens einen Tag.

Das AlphaKit®

Das AlphaKit®: zur Diagnose der Lungenerkrankung Alpha-1

Gewissheit bringt das AlphaKit® – für eine genauere genetische Bestimmung eignet sich der spezielle Test, der nach Aufbringen weniger Blutstropfen auf ein spezielles Filterpapier an das Deutsche Alpha-1-Zentrum in Marburg gesendet werden kann. Dort werden die entsprechenden Gene (Genotyp) sowie das veränderte Schutzeiweiß (Phänotyp) identifiziert. Nach zwei bis drei Wochen liegt das Ergebnis und somit die endgültige Diagnose vor. Der Test ist für Ärzte kostenfrei.

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Das Screening

Die Alpha-1-Center